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"Patientenzentrierte Behandlung kommt an"

15. Jul. 2015

Gesundheit:Bremen Nr. 18 Sommer 2015 - Maria Nadj-Kittler im Interview

Maria Nadj-Kittler

Das gemeinnützige Picker Institut will die Versorgungsqualität und das Qualitätsbewusstsein im Gesundheitswesen durch Befragung, Forschung und Beratung verbessern. Für den Bremer Krankenhausspiegel ermittelt das Institut regelmäßig die Zufriedenheit von Patienten. Gesundheit:Bremen hat mit der Geschäftsführerin, Maria Nadj-Kittler, gesprochen.

Gesundheit:BremenFrau Nadj-Kittler, was muss zusammenkommen, damit ein Patient mit seiner Krankenhausbehandlung zufrieden ist?
Maria Nadj-Kittler: Die Erfahrung zeigt: Es ist gar nicht viel, was Patienten erwarten. Eine Behandlung ist immer eine emotional belastende Situation. Die Patienten haben viele Fragen, sind unsicher und haben Ängste. Deswegen ist für Patienten eine klare Kommunikation und Information sowie Zuwendung ganz wichtig. Je besser ein Patient eingebunden wird, je besser das Vertrauensverhältnis zu Ärzten und Pflegekräften ist, desto höher ist die Bereitschaft des Patienten, sich an Empfehlungen der Ärzte zu halten. Wenn ein Patient sowohl medizinisch als auch menschlich gut behandelt wurde, verlässt er das Krankenhaus mit positiven Erfahrungen.

Zufriedenheit ist stark subjektiv. Lassen sich daraus überhaupt allgemeine Aussagen ableiten? 

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