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Patienten sind Beobachter der eigenen Sicherheit

08. Apr. 2014

Patientenbefragungen liefern wichtige Hinweise zu Sicherheitsmängeln im Krankenhaus

Das Krankenhaus stellt für Patienten eine zunehmende Bedrohung dar, denn hinsichtlich der Patientensicherheit gibt es hierzulande einigen Nachholbedarf. Laut Krankenhausreport 2014 müssen wir davon ausgehen, dass fünf bis zehn Prozent aller Krankenhausbehandlungen zu einem unerwünschten Ereignis führen. Eine alarmierende Erkenntnis, die vergangene Woche vom 4.-5. April auch auf dem Gemeinsamen Kongress für Patientensicherheit in Hamburg thematisiert wurde.

Das Picker Institut stellte auf dem Kongress aktuelle Studienergebnisse zur Patientensicherheit aus Sicht von Patienten und Mitarbeitern vor. Es kommt darin zu der Erkenntnis, dass Patienten „sehr aufmerksame Beobachter der eigenen Sicherheit“ sind. Dr. Katja Stahl, Leiterin Forschung und Entwicklung, erläutert dazu: „Patienten sind nicht nur willens sondern auch in der Lage über sicherheitsrelevante Ereignisse zu berichten. Sie können wertvolle Hinweise auf mögliche Fehler und Fehlerquellen geben, die mit anderen Methoden nicht erfasst werden können.“

In Untersuchungen zu den Fehlerursachen von medizinischen Behandlungen kristallisieren sich Kommunikationsmängel als wichtigste menschliche Fehlerquelle heraus. (...)

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